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Zweiter Tag, zweiter Erfolg: Stefan Schumacher gewinnt Zeitfahren der Vuelta Asturias

29. April 2011

Nach dem ersten Sieg seit seinem Comeback im vergangenen Herbst beim gestrigen Auftakt hat Stefan heute auch das Zeitfahren der Asturien-Rundfahrt gewonnen. „Die Strecke heute war ganz nach meinem Geschmack. Ein paar leichte Anstiege, ein paar Abfahrten – das liegt mir mehr als wenn es immer nur eben dahin geht“, so Stefan. Im Ziel hatte der Nürtinger Radprofi schließlich vier Sekunden Vorsprung auf den mehrfachen spanischen Meister und Vize-Weltmeister im Zeitfahren, José Iván Gutiérrez. Und das nach einer nicht ganz perfekten Fahrt. „Ich hatte gute Beine und der Speed hat auch gepasst, aber in zwei Kurven am Ende habe ich mich ziemlich versteuert. Da dachte ich schon, das war’s jetzt“, sagt Schumacher.

„Versteuert“ hatte sich am Vormittag auf der ersten Halbetappe des Tages von Gijón nach Avilés bereits das gesamte Fahrerfeld. „Kurz vor dem Ziel wurden wir falsch geleitet und plötzlich stand das gesamte Feld“, berichtet Stefan von einer etwas chaotischen Etappe. Zwar wurde das Rennen nach der Unterbrechung noch einmal fortgesetzt, jedoch entschied sich die Rennleitung dazu, alle Fahrer mit derselben Zeit zu werten. „Aus dem Zielsprint habe ich mich dann rausgehalten. Es ist nicht ungefährlich, wenn nach einer viertel Stunde Unterbrechung und Stillstand drei Kilometer vor dem Ziel ein gesamtes Fahrerfeld in einer Abfahrt ins Ziel sprintet“, so Stefan.

Vor der morgigen dritten Etappe führt Stefan nun in der Gesamtwertung mit 18 Sekunden Vorsprung auf den Australier Rony Sutherland. „Ich denke nur von Tag zu Tag, von Etappe zu Etappe“, erklärt der Miche-Profi. „Ich freue mich jetzt erstmal über die zwei Tagessiege. Die Gesamtwertung ist derzeit kein Thema für mich. Morgen geht es in die Berge, da wird es schwer genug“, so Stefan.

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