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Sturz auf erster Etappe - Stefan quält sich über Tourmalet

18. Juni 2011

Denkbar schlechter Start für Stefan Schumacher bei der  Route du Sud. Gleich am ersten Tag der Rundfahrt durch Südfrankreich stürzte Stefan bei Regen in einer Abfahrt schwer. Die gute Nachricht: Es ist nichts gebrochen. Die schlechte Nachricht: Der 29-jährige Radprofi vom Team Miche-Guerciotti trug einige Schürfwunden und schmerzhafte Prellungen davon.

Entsprechend musste sich der Nürtinger durch die bisherigen Etappen quälen. „Ich habe mich ziemlich geschunden die letzten Tage“, sagt Stefan. Nach seinem Sturz landete er am ersten Tag noch auf Platz 41. Am zweiten Tag dann machten sich die Nachwehen des Sturzes bemerkbar. "Der Rücken hat über Nacht total zugemacht - mir hat einfach alles weh getan", so Stefan Schumacher. Und das ausgerechnet bei der schweren Pyrenäen-Etappe über den berüchtigten Col du Tourmalet. Am Ende der Etappe belegte Schumacher Rang 83. "Im Ziel war ich völlig fertig. Ich bin körperlich an meine Grenzen gegangen", so der Radprofi. Etwas besser lief es dann schon wieder am Samstag. "Nach den Qualen am Vortag lief es auf der dritten Etappe schon wieder erstaunlich gut", berichtet Stefan über seine körperliche Verfassung.

Die vierte und letzte Etappe führt das Fahrerfeld am Sonntag von Izaourt nach Pau. „Ich freue mich jetzt auf den Zielstrich und ein paar Tage Pause bis zur Deutschen Meisterschaft“, so Stefan.

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