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Giro di Romagna: "Ich habe mich schon länger nicht mehr so gut gefühlt"

5. September 2011

Stefan hat beim Giro di Romagna am Sonntag sein leistungsmäßig bestes Rennen seit Wochen abgeliefert. "Die Form heute war absolut top. Ich habe mich schon länger nicht mehr so gut gefühlt", sagte der 30-Jährige im Ziel. "Ich bin froh, schließlich habe ich jetzt einige Wochen hart dafür gekämpft", so Schumacher, der ergänzt: "Vor allem auch die Blessuren werden jetzt wieder deutlich weniger". Beinahe hätte sich Stefan sogar selbst für sein gutes Rennen belohnen können. "Viel hat heute nicht gefehlt", erklärte der Nürtinger. Lange Zeit hatte Schumacher das rund 200 km lange Rennen von Imola nach Lugo von der Spitze weg dominiert. "Am vorletzten und letzten Berg habe ich voll angegriffen", so Stefan. Der letzte Ausreißversuch war dann auch von Erfolg gekrönt. Wenige Kilometer vor dem Ziel hatte sich eine kleine Spitzengruppe um Stefan einen Vorsprung von 30 Sekunden herausgefahren. "Doch dann ging das Taktieren los, keiner wollte mehr im Gegenwind die Führungsarbeit übernehmen und damit seine Kräfte und Chancen für den Zielsprint schmälern", berichtet Stefan. "Ich wollte natürlich auch auf Sieg fahren und bin nicht vorne rein". Und so wurde die kleine Gruppe wenige hundert Meter vor dem Ziel doch noch vom Hauptfeld eingefangen. "Ärgerlich", kommentierte Stefan das Szenario im Finale, "aber so läuft es manchmal eben." Am Ende stand Platz 16 für den Miche-Profi zu Buche. "Aber wenn die Form so da ist wie heute, habe ich irgendwann auch wieder das Glück, das alles passt", so der Radprofi.    

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