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Erneut Chaos bei der Brixia Tour – Stefan bleibt Chance auf Einzelzeitfahren verwehrt

22. Juli 2011

Auch Tag zwei der diesjährigen Brixia Tour hatte es wahrlich in sich. Mit einer „Teiletappe“ über 135,5 km von Pisogne nach Brescia stand bereits am Vormittag eine schwierige Aufgabe für die Fahrer auf dem Programm. „Mehr als ungewöhnlich einer solch langen und anspruchsvollen  Etappe ein Einzelzeitfahren am Nachmittag folgen zu lassen“, sagt Stefan Schumacher. „Ich habe mich voll auf das Zeitfahren konzentriert“, so der Nürtinger, der an seinem 30. Geburtstag erneut sein Können in diser Disziplin unter Beweis stellen wollte und sich viel für die 10,4 km lange Strecke vorgenommen hatte.

Doch Stefans Hoffnungen, sich selbst zum Geburtstag ein Geschenk in Form einer guten Platzierung zu machen, wurden jäh zunichte gemacht. Da die Organisatoren den Verkehr nicht unter Kontrolle hatten und ständig Autos in den Rundkurs in der Innenstadt von Brescia gelangten, wurde das Zeitfahren kurzerhand abgebrochen. „Man musste ständig Angst haben, dass aus irgendeiner Seitenstraße plötzlich ein Auto herausschießt“, erklärte Stefan. Omar Bertazzo vom Team Androni Giocattoli konnte gerade noch einem Unfall entgehen. „Unglaublich. So etwas habe ich auch noch nicht erlebt“, zeigte sich Schumacher verärgert.

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