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Die Schmerzen in der Schulter sind zurück - zweite Kernspintomographie in Deutschland

12. September 2011

Rennpause für Stefan in Deutschland und noch immer plagen den 30-Jährigen heftige Schmerzen in der rechten Schulter. Stefan wird sich daher am Dienstag in seiner Heimat einer zweiten Kernspintomographie unterziehen. "Ich will noch einmal abklären lassen, was genau los ist", sagt der Nürtinger Radprofi. "Ich hoffe natürlich, dass nichts Schlimmeres passiert ist und dass ich schon bald wieder schmerzfrei im Sattel sitzen kann."

Die lädierte Schulter ist Folge eines schweren Sturzes im Zielsprint der Coppa Bernocchi am 18. August. Rund 400 Meter vor dem Ziel hatte sich der vor Stefan fahrende Italiener Fabio Felline (Geox) am Hinterrad seines Vordermannes aufgehängt. Stefan und einige weitere Fahrerkollegen im Feld konnnten bei hohem Tempo einen Sturz nicht mehr vermeiden. Stefan flog mit der Schulter voran in die Absperrgitter. Bereits am Abend des Rennens sagte Stefan damals: "Ich habe eine Gehirnerschütterung, ein paar Prellungen an der Schulter und hoffe, dass dort nichts Schlimmeres an den Bändern passiert ist." Durch eine erste Kernspintomographiein in Italien konnten zumindest schwerere Verletzungen oder Brüche ausgeschlossen werden. "Und in den nächsten Tagen und Wochen wurde es ja zunächst auch deutlich besser", berichtet Stefan. Zuletzt jedoch, beim Giro di Padania, kamen die Schmerzen zurück. "Vielleicht habe ich doch zu schnell wieder voll belastet", sagt Stefan nach zehn anspruchsvollen Rennen in nur 11 Tagen.

Nun hofft Schumacher, dass die erneute Untersuchung nicht eine längere Wettkampfpause nach sich zieht. "Stand jetzt gehe ich natürlich davon aus, dass ich kommenden Sonntag beim GP Industria & Commercio di Prato an den Start gehen kann", so Stefan.   

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