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14. im Zielsprint: Erneuten Sturz unbedingt vermeiden

3. September 2011

Stefan Schumacher hat auf den Etappen 2 und 3 der Settimana Lombarda erneut zwei ordentliche Rennen abgeliefert. Am Donnerstag stellte sich der Radprofi zunächst ganz in die Dienste des Teams und arbeitete für seinen Freund und Teamkollegen Davide Rebellin, den er in zwei Versuchen aus dem Hauptfeld heraus an die Spitzengruppe heranfuhr. Auf der gestrigen dritten Etappe bog Stefan dann selbst wieder in der Spitzengruppe auf die Zielgerade, steckte im Sprint jedoch etwas zurück. Am Ende überquerte er auf Platz 14 den Zielstrich. "Die Zielankunft war sehr eng und unübersichtlich. Die Fahrer an der Spitze haben sich 200 Meter vor dem Ziel ordentlich versteuert. Dadurch wurde ich weit nach rechts abgedrängt und musste voll abbremsen. Ich habe mich dann ganz bewusst etwas defensiver verhalten, da ich einen erneuten Sturz unbedingt vermeiden wollte", erklärte Schumacher nach dem Rennen. Aus gutem Grund: Denn noch immer sind die Folgen seines letzten Sturzes deutlich zu spüren. Besonders die rechte Schulter des 30-Jährigen schmerzt ganz erheblich. "Ich kann nicht einmal die Trinkflasche mit rechts greifen. Das ist natürlich nicht optimal", verrät Stefan, der auf baldige Besserung hofft. "Bis auf die Schmerzen in der Schulter fühle ich mich eigentlich ganz gut, die Form stimmt", sagt Stefan. "Ich bin deshalb zuversichtlich, dass ich in den kommenden Rennen noch einmal meine Chance auf einen Etappensieg bekomme", so der Nürtinger. Gelegenheiten dazu hat der Miche-Profi reichlich. Nach der letzten Etappe der Settimana Lombarda am heutigen Samstag steigt er schon einen Tag später beim Eintagesklassiker Giro di Romagna in den Sattel. Und bereits am Dienstag beginnt mit dem Giro di Padania die nächste mehrtägige Rundfahrt.     

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